Aktuelles aus der Medizin und unserer Praxis Am Gutspark

03.08.2020

Corona Abstrich bei Urlaubsrückkehrern

Die Politik hat nun entschieden (und wir wollen mal annehmen, dass dieser Beschluß nun einige Wochen Bestand hat): Jeder Reiserückkehrer, ob aus einem Risikogebiet kommend oder nicht, mit oder ohne Symptome, kann sich nun kostenfrei testen lassen. Wer nicht schon am Flughafen getestet wurde, hat nun also die Möglichkeit, sich bei uns in der Praxis Am Gutspark testen zu lassen. Dieses sollte zeitnah nach Rückkehr erfolgen, möglichst am Folgetag, spätestens nach 72 Stunden. Die Quarantäne sollte dann von der Rückkehr bis zum Eingang des Testergebnisses (üblicherweise nach 2 Tagen) eingehalten werden.

Wir testen unter folgenden Bedingungen:

1. Sie sind Patient der Gemeinschaftspraxis Am Gutspark.
2. Sie melden sich unter 04163-82770 oder anmeldung(at)praxis-am-gutspark.de vorher an.
3. Sie müssen zu den hierfür extra eingerichteten Sprechzeiten an den angegebenen Ort vor unserer Praxis kommen. Weiteres wird Ihnen bei der Terminvereinbarung erläutert.
4. Lassen Sie zur Terminvereinbarung gleich Ihre bei uns hinterlegten Telefonnummern kontrollieren, damit wir Sie nach Testeingang auch sicher erreichen können.

Nach dem Abstrich bekommen Sie von uns einen Informationszettel ausgehändigt, in dem alle weiteren Fragen über das weitere Vorgehen erläutert werden.

Update 21.09.2020: Zum 01.10. wurde die Möglichkeit der kostenlosen Testung bei Reiserückkehrern nun wieder gestrichen. Wünschen Sie einen entsprechenden Abstrich, sollten Sie mit uns Rücksprache halten.

11.07.2020

Bilderausstellung von Frau von der Decken

Wir freuen uns, dass wir ab sofort die schönen Bilder der Malerin Beate von der Decken in unseren Praxisräumen ausstelllen können. Sie ist Kunsttherapeutin und leitet seit vielen Jahren auch Malkurse in Oederquart. Wir finden, dass ihre stimmungsvollen Werke in unseren lichtdurchfluteten Räumen ganz hervorragend zur Geltung kommen!

16.06.2020

Die Corona Warn App

Neben der Abstandsregel und dem Tragen eines Nasen-Mundschutzes ist die seit heute verfügbare "Corona Warn App" ein Baustein in dem Kampf gegen die Ausbreitung des SARS-COV2-Virus. Andere Länder haben solche Apps schon seit einigen Wochen (z.B. China oder Südkorea), einige haben Sie aus Datenschutzgründen auch schon wieder vom Markt genommen (so z.B. Schweden).

Es ist gut, dass Deutschland diese App nicht mit der "heißen Nadel" gestrickt hat, sondern unserer Meinung nach verantwortungsvoll gehandelt hat.

Warum wird die "deutsche" App selbst von Datenschützern gelobt? Das liegt an mehreren Punkten.
1. Es werden keine Bewegungsprofile aufgezeichnet. Es handelt sich also NICHT um eine Tracing App.
2. Die App erkennt über Bluetooth nur Apps, die in unmittelbarer Nähe laufen und verwendet dabei kein GPS.
3. Über Bluetooth werden keine echten Kontaktdaten verschickt, sondern nur ID-Nummern, die eine kurze Gültigkeit haben.
4. Die Kontaktdaten (insbes. ID-Nummern) werden dezentral nur auf dem Handy gespeichert, sind sicher verschlüsselt und werden nach 14 Tagen automatisch gelöscht.
5. Die Daten, die zentral gespeichert werde, sind anonymisiert. Diese dienen dazu, dass das System sicher funktioniert.

Wie funktioniert die App?
Werden Sie positiv getestet, so schickt ihr Labor Ihnen einen einscannbaren QR-Code. Die App ermittelt nun anhand der auf dem Handy gespeicherten Daten, mit welchen IDs Sie in den letzten 14 Tagen mindestens 15 Minuten Kontakt hatten. An diese Kontakte wird dann eine sog. Push-Nachricht verschickt, in der den Kontaktpersonen das weitere notwendige Vorgehen erläutert wird

Die Software läuft auf iOS (ab Vers 13.5) und Android (exklusive Huawei).

Wir empfehlen den Einsatz dieser App und haben Sie selber installiert.

15.05.2020

SARS CoV2-Antikörpertestung

Wir haben uns in den letzten Wochen eingehend mit dem SARS CoV2-Virus beschäftigt. Neben Hygienemaßnahmen, Praxisumbauten, Veränderung von Praxisabläufen und Patientensicherheit ist aktuell das Thema der SARS-CoV2-Serologie (Antikörpertestung) von großem Interesse. Hier gibt es mittlerweile eine Vielzahl an Testverfahren, die in ihrer Genauigkeit leider oft sehr schlecht sind.

Wir haben uns deshalb mit einer Reihe von verschiedenen Tests unterschiedlicher Anbieter eingehend auseinandergesetzt und bieten nun den IgM-/IgG-Schnelltest der Firma ScheBo Biotech an. Das Hauptargument für diesen Test ist die deutsche CE-Zulassung als Medizinprodukt, was ein Qualitätsmerkmal darstellt, da er im Gegensatz zu vielen anderen Tests (insbesondere den frei verkäuflichen) ausreichend durch Untersuchungen validiert ist (Spezifität und Sensitivität für IgM und IgG jeweils über 97%). Auch hat der Test die Zulassung der FDA in den Vereinigten Staaten erhalten.

Mit der Antikörpertestung ist es nicht möglich, eine akute SARS-CoV2-Infektion auszuschließen oder zu bestätigen. Hierfür muß weiterhin der direkte Nachweis des Virus durch PCR einer Rachen- und Nasenabstrichprobe genutzt werden. Unser Test aber kann mit höchster Wahrscheinlichkeit nachweisen, ob Sie eine Infektion durchgemacht haben. Inwieweit die nachgewiesenen Antikörper eine (dauerhaft) schützende Funktion ("Immunität") haben, kann derzeit weltweit niemand sicher beantworten.

Nach Kapillarblutentnahme aus dem Ohrläppchen oder der Fingerbeere können wir Ihnen schon nach ca. 15 Minuten das Testergebnis mitteilen.

Die Testdurchführung ist aktuell keine Leistung der gesetzlichen Krankenkassen. Die Privatkassen übernehmen üblicherweise den vollen Betrag.

31.03.2020

Interview zum Thema Corona-Pandemie mit dem VSV

Seit dieser Saison betreut Dr. Rathje neben den anderen beiden Landesligisten VfL Güldenstern Stade und A/O auch den VSV Hedendorf/Neukloster.

Aufgrund der aktuellen Pandemiesituation haben nun Philip Sievers und Dr. Rathje zusammen ein Interview gemacht, welches bei Facebook hier (externer Link) abrufbar ist.

27.03.2020

Herzlichen Dank!

Herr Frank Mielke, Inhaber des Abbruch- und Sanierungsunternehmens AEA, überraschte heute unser gesamtes Team damit, dass er uns FFP2-Masken und Ganzkörperschutzanzüge vorbeibrachte.

Wir sind begeistert! Diese selbstlose Spende hilft uns immens in diesen schwierigen Zeiten unsere Patienten weiter verlässlich zu behandeln. Von offizieller Seite haben wir nämlich bislang keine FFP2-Masken und nur 4 Schutzanzüge erhalten und über den freien Markt bzw. unsere Lieferanten ist momentan kaum ein Bezug dieser wichtigen Schutzutensilien möglich.

Darüber hinaus möchten wir uns an dieser Stelle auch für die freundlichen Worte, den wohltuenden Zuspruch und auch die ein oder andere "Nervennahrung" in Form eines liebevoll gebackenen Kuchens oder Ähnlichem seitens unserer Patienten ganz herzlich bedanken!

Das hilft uns in unserem Bemühen, den Praxisbetrieb aufrecht zu erhalten und so gut wie möglich für Sie alle da zu sein!



22.03.2020

Soziale Distanz halten (social distancing) - WICHTIG!

Wir stehen vor großen Herausforderungen. Die SARS-CoV2-Pandemie fordert vielen Menschen aktuell und auf absehbare Zeit viel ab und es dringend geboten, dass wir die weitere Ausbreitung des Virus verlangsamen um die medizinischen, gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Probleme einzudämmen.

Die Wissenschaftler streiten sich aktuell ob es sinnvoller ist, mehr Personen auf das Virus zu testen oder nur die symptomatischen Risikopatienten. Während hier Dissens besteht, sind sich alle Wissenschaftler weltweit einig, dass die Isolierung (social distancing) DIE entscheidene Maßnahme gegen die Verbreitung des Virus darstellt. Das zeigen sowohl Simulationen als auch Erfolge dieser Maßnahme in anderen Ländern.

Niemand weiß, wie lange der Kampf gegen das SARS-CoV2-Virus andauern wird. Extrem wichtig ist es, den aktuell schnellen Anstieg der Erkrankungszahlen zu verlangsamen, weil ansonsten die medizinische Versorgung zusammenzubrechen droht. Das Eine ist Beatmungsplätze auf Intensivstationen zu schaffen. Das Andere sind die Fachkräfte die die Beatmungspatienten dann behandeln und pflegen. Erkranken diese oder sind diese selbst in Quarantäne, bringen die Beatmungsplätze rein gar nichts.

Wichtig ist, dass ALLE hier an einem Strang ziehen und die Regeln befolgen. Wir bekommen es leider tagtäglich mit, dass dieses nicht passiert. Es wird eben doch noch abends zu den Nachbarn rübergegangen, das Kind darf mit dem Nachbarskind spielen und beim Spazieren gehen bildet man dann doch eine spontane Gesprächsgruppe ohne den entsprechenden Abstand. Das ist inakzeptabel und erinnert uns stark an die Masernimpfung. Hier verweigern einige wenige die Impfung und bauen darauf, dass die „Anderen“ sie konsequent durchführen. Sind ausreichend „Andere“ geimpft/geschützt, hat man selbst ja auch einen Schutz über die sogenannte „Herdenimmunität“.
Ein Problem des Nichtbefolgens sind auch die Nachahmer bzw. die Signale die dadurch an Andere gesendet werden. Wenn z.B. Kind A mit (Nachbars-)Kind B spielen darf, erklären Sie mal Kind C, warum es eben nicht mit (Nachbars-)Kind D spielen darf. Die Folge ist dann nicht selten, dass die Eltern von Kind C dann doch erlauben, dass ihr Kind C mit Kind D spielen darf. Das ist dann der Beginn einer Kettenreaktion die die Bemühungen der Anderen ad absurbum führt, weil sich ja z.B. ein Elternteil von Kind D bei der Arbeit angestecken könnte und somit den Infekt auch in Familie C bringt usw. und so fort.

Handelt der Patient anders als der Arzt es z.B. im Rahmen einer Medikamentenverordnung geplant hat, so spricht man von incompliance. Das ist leider unser täglich Brot. Setzt der gut aufgeklärte Patient z.B. seine blutverdünnende Medikation bewußt ab und erleidet in der Folge einen Schlaganfall, so hat er aber nur sein eigenes Schicksal beeinflußt, ist sozusagen „selbst schuld“. Auf die jetzige Pandemie bezogen ist das incompliante Handeln mit Nichtbefolgen der Regeln der Einzelnen (fehlendes social distancing) eben nicht auf das eigene Schicksal begrenzt und viel dramatischer, weil es eben auch die Mitbürger mit einbezieht.

Falls Ihnen bislang die Regeln also nicht so wichtig waren, so denken Sie bitte noch einmal kritisch über Ihr Handeln nach. Wir alle haben doch geliebte Menschen, die aufgrund von Alter oder chronischer Erkrankungen in eine Risikogruppe fallen. Falls diese erkranken oder vielleicht auch aufgrund eines durch unser Verhalten mit veranlassten Einschränkung der medzinischen Versorgung sterben, wird uns immer die Frage begleiten, ob wir persönlich wirklich alles getan haben, um dieses zu verhindern.

Alle sind sich wohl einig, dass unser Ziel ein möglichst zeitnahes Verlangsamen bzw. Eindämmen der Pandemie sein sollte um die negativen Effekte auf den Einzelnen und die Gesellschaft möglichst klein zu halten. Seien Sie so vernünftig und tun auch Sie alles dafür, damit dieses Unterfangen erfolgreich wird und befolgen Sie die allgemeinen Regeln.

Sollten Sie noch Fragen zu diesem Thema haben, so kontaktieren Sie uns gerne. Vorzugsweise auf dem email-Weg.

Bleiben Sie gesund!
Ihr Praxisteam der Praxis Am Gutspark

12.03.2020, update 23.03.2020

Coronavirus-Infektion (SARS-CoV-2)

Liebe Patientinnen und Patienten,

besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen.

Um Ihre und auch unsere Gesundheit zu schützen, haben wir uns dazu entschlossen, den Praxisbetrieb ab sofort (23.03.2020) auf „Notprogramm“ zu schalten.

Das bedeutet, dass wir geplante Termine zu Kontrollen (Z.B. von Blutwerten, Gesprächsterminen oder Gesundheits- oder Krebsvorsorgeuntersuchungen) zunächst absagen und auch abseits der Ihnen bekannten Notfallsprechstunden AUSSCHLIESSLICH akute Erkrankungen behandeln. Leistungen wie physikalische Therapie, Akupunktur und Stoßwellentherapie werden ausgesetzt.

Wir haben also bis auf Weiteres die ganze Woche ausschließlich Notfallsprechstunde!

Wollen Sie in dringenden Fällen die Praxis aufsuchen, so nehmen Sie AUF JEDEN FALL vorher Kontakt mit uns auf und kommen NICHT ohne Voransage in die Praxis.

Am besten rufen Sie uns unter der bekannten Rufnummer 04163-82770 an. Rechnen Sie aber bitte mit einem erhöhten Gesprächsaufkommen und entsprechenden Wartezeiten. Wir werden durchgehend 2 Telefonleitungen besetzen.

Sie haben natürlich auch weiterhin die Möglichkeit, uns eine email zu schreiben. Entweder an die Anmeldung oder den Ärzten persönlich. Das email-Postfach wird jeweils mehrfach täglich kontrolliert, und wir bemühen uns um zeitnahe Antwort.

Ferner besteht auch nach wie vor die Möglichkeit, uns ein Fax an 04163-827722 zu schicken.

Kommen Sie nach Absprache mit uns persönlich in die Praxis, bitten wir Sie zunächst im Windfang stehen zu bleiben. Steht schon eine Person im Windfang, bleiben Sie bitte draußen vor der Tür. Stehen Sie im Windfang, wird Ihnen eine Mitarbeiterin weitere Anweisungen geben.

Wir sind für Sie da!

Das Praxisteam der Gemeinschaftspraxis Am Gutspark

22.02.2020

Influenza ("echte Grippe")

Wir unterscheiden die echte Grippe (Influenza), gegen die wir impfen können, von dem grippalen Infekt, der durch viele unterschiedliche Grippeviren (z.B. Rhinoviren) hervorgerufen wird. Gegen den harmlosen, oft aber lästigen grippalen Infekt können wir nicht impfen.

Auf der Homepage des Robert Koch Instituts (RKI, https://influenza.rki.de/MapArchive.aspx) werden wöchentlich die Daten der influenzaerkrankten Patienten ("echte Grippe") analysiert und als Deutschlandkarte abgebildet. Links abgebildet ist die derzeit aktuelle Karte der 7. Kalenderwoche.

Wir sehen in der Praxis Am Gutspark momentan ein "Grundrauschen" mit wenigen Fällen pro Woche. Das mag daran liegen, dass wir laut Deutschlandkarte zum jetzigen Zeitpunkt in einem eher "ruhigen" Gebiet liegen oder weil wir viele unserer Patienten gegenüber der Influenza geimpft haben. Die Grippeschutzimpfung ist wichtig!

25.01.2020

10. Fussballsymposium des UKE Athleticums am Volkspark

Einmal im Jahr organisiert das UKE Athleticum im HSV-Stadion am Volkspark eine hochkarätige Fortbildung für Sportmediziner, Sportwissenschaftler und Physiotherapeuten. Wir sind regelmäßig dort und haben, wie auch in den Vorjahren, wieder unheimlich viel "mitgenommen". Dieses Jahr waren Frau Rathje und Dr. Ole Rathje mit dem Athletik-Coach der Vfl Stade-Basketballer, Florian Günther (auf dem Foto ganz links) und der Physiotherapeutin Sonja Schelp (Zweite von rechts) vor Ort. Auf dem Bild sind noch die sympatischen, ehemaligen Fussball-Nationalspieler und Diskussionspartner Marcell Jansen und René Adler.

VfL Stade Basketball

28.11.2019

Am 8.12.2019 spielen die von Andrea Rathje betreuten I. Herren des VfL Stade zu Hause gegen den aktuell Drittplatzierten "Aschersleben Tigers". Tip-Off ("Anpfiff") ist um 16.00 in der Halle des Vincent-Lübeck-Gymnasiums, Stade.
Für dieses Spiel hat das gesamte Praxisteam als Dankeschön für die gute Sportlerbetreuung heute von der Mannschaft Freikarten bekommen. WIr freuen uns darüber sehr, werden alle kommen und unser Team anfeuern!
Wir finden, dass die Stimmung in der Vincent-Lübeck-Halle einfach klasse ist und dass die Heimspiele der Basketballer immer ein Top-Sportevent im Landkreis Stade sind.

Sportlercheck

16.11.2019

Seit einigen Monaten übernehmen viele Krankenkassen die Kosten für die Durchführung eines Sportlerchecks. Dieser darf durch Ärzte mit der Zusatzbezeichnung "Sportmedizin" durchgeführt werden. Alle 3 Ärzte der Gemeinschaftspraxis Am Gutspark 9 haben diese Zusatzbezeichnung. Durchgeführt wird die Untersuchung von Frau Andrea Rathje und Dr. Ole Rathje.
Für weitere Informationen wählen Sie bitte den Menüpunkt IGEL > Sportlercheck

Neues Laborgerät

01.11.2019

Wir haben unser Praxislabor um ein weiteres, sogenanntes point-of-care-Gerät erweitert. Mit diesem neuartigen Gerät sind wir in der Lage in unserer Praxis auch komplexere Laborbestimmungen, wie z.B. die Bestimmung von Vitamin D (das "Sonnenhormon") oder Procalcitonin (wichtiger Entzündungsmarker) durchzuführen. Wir haben das Gerät vor der Anschaffung ausführlich getestet und schätzen es als sehr verlässlich ein.

Neue Telefonanlage

09.07.2019

Um für unsere Patienten telefonisch besser erreichbar zu sein, wurde vorgestern und gestern in der Praxis eine neue Telefonanlage installiert. Die Installation hat erstaunlich reibungslos funktioniert. Wir waren nur wenige Stunden eingeschränkt erreichbar. Fortan haben wir nicht mehr nur 2 Leitungen, sondern 6 Telefonleitungen zur Verfügung. Trotzdem kann es in Stoßzeiten (gerade morgens) natürlich immer noch passieren, dass wir trotz der vielen Telefonleitungen nicht ans Telefon gehen können.

Ärztesommertreffen

26.06.2019

Bei tollem Wetter haben wir unser erstes Ärztesommertreffen in unserer Praxis Am Gutspark gefeiert. 40 Kolleginnen und Kollegen aus Praxis und Klinik hatten wir eingeladen und fast alle waren gekommen. Es war ein nettes, kollegiales Treffen mit tollen Gesprächen. Es ist doch viel netter, wenn man sich auch ab und an mal persönlich sieht und Kontakte pflegt.

Treffen der "Basketdocs" in Berlin

15.06.2019

Die Vereinigung der Basketballärzte "Basketdocs" hat sich dieses Jahr in Berlin getroffen. Den Abschluß eines tollen und exzellent organisierten Fortbildungstages bildete dann ein Basketballspiel im Trainingszentrum der Basketballer von ALBA Berlin, zu dem wir im offiziellen ALBA Mannschaftsbus quer durch Berlin gefahren wurden.
Das Basketballspiel war verdammt anstrengend und für einen gelernten Fussballer auch eine tolle Erfahrung. Neben Mineralwasser wurde dann abschließend auch mit "Berliner Kindl" rehydriert.
Wir haben wieder unheimlich nette und kompetente Kolleginnen und Kollegen kennen gelernt, die nun unser schon wirklich sehr gutes Kollegennetzwerk bereichern.

Quartalsessen des Praxisteams

23.05.2019

Das MFA-Praxisteam trifft sich alle 3 Monate zu einem abendlichen Essen. Dann werden in einem netten Ambiente unter anderem (aber nicht ausschließlich) Praxisangelegenheiten besprochen. Die Chefs sind nicht mit dabei (dürfen aber natürlich bezahlen).
Heute war das Praxisteam im Kino Hotel Meyer in Harsefeld. Es war ein tolles Ambiente und das Essen super lecker!

Impfung gegenüber Gürtelrose ist nun Kassenleistung

09.05.2019

Anfang des Jahres hatte die STIKO (Ständige Impfkomission) schon die Empfehlung zur Impfung gegenüber der Gürtelrose mit dem Impfstoff Shingrix ausgesprochen. Nun ist auch der Gemeinsame Bundesausschuß (G-BA) dieser Empfehlung gefolgt, womit die Impfung zum 01.05.2019 Kassenleistung geworden ist.
Empfohlen wird die Impfung allen Erwachsenen über 60 Jahren. Liegen Risikofaktoren vor, so darf die Impfung auch schon ab dem 50. Lebensjahr durchgeführt werden.
Die Impfung ist unserer Erfahrung nach gut verträglich. Sie wird an 2 Terminen durchgeführt: Nach der Initialimpfung erfolgt eine 2. Impfung im Abstand von 2 Monaten.
Der Impfstoff gilt nicht, wie z.B. der Impfstoff gegenüber dem Wundstarrkrampf, als Sprechstundenbedarf. Das heißt, dass wir ihn in der Praxis nicht vorrätig haben. Wir verordnen den Impfstoff vielmehr auf einem Kassenrezept, was Sie dann in der Apotheke einlösen.
Für die Impfung benötigen Sie keinen Termin. Wir würden uns aber freuen, wenn Sie die Sprechstundenstoßzeiten morgens von 7.30 bis 10.30. umgehen könnten.

Zunahme der Masenfälle

03.05.2019

Die WHO schätzt, dass 2017 weltweit 110.000 Maserntodesfälle zu beklagen waren. Hier waren insbesondere Kinder unter 5 Jahren betroffen.
Unverständlicherweise nehmen weltweit, aber auch gerade in den Ländern mit guter medizinischer Versorgung, die Impfquoten weiter ab. Um die Masern in Zukunft ausrotten zu können, sind Impfraten > 95% erforderlich. In Deutschland wird die erste Impfung zu 98% durchgeführt, die zweite, zwingend erforderliche, Impfung jedoch nur zu 93%. Hier "müssen wir besser werden".
Bringen Sie gerne zu ihrem Arzttermin ihren Impfausweis mit. Ihr behandelnder Arzt kann Ihnen schnell sagen, ob Sie ausreichend geschützt sind oder ob noch eine Impfung notwendig ist. Die Impfung als solches ist sehr gut verträglich. Die "Impfmasern", eine harmlose Hauterscheinung ähnlich der Masern, haben wir hier in der Praxis in den letzten 20 Jahren zum Beispiel kein einziges Mal gesehen.

Löschung unseres Facebook-Auftritts

17.04.2019

Wir hatten in der Vergangenheit einen kleinen Facebook-Auftritt, der neben ein paar Fotos von der neuen Praxis, dem Praxisteam und den Praxisärzten im wesentlichen einen Verweis auf diese Homepage beinhaltete.
Wir als Team waren der Überzeugung, dass wir mehr Zeit in die Pflege des Facebookauftritt hätten stecken müssen. Da wir tagsüber überwiegend schon vor Bildschirmen arbeiten, sind wir andererseits auch der Überzeugung, dass wir die Bildschirmtätigkeit weiter reduzieren sollten. Insofern blieb dann konsequenterweise nur die Löschung des Auftriites.
Wir werden natürlich weiterhin unsere Homepage pflegen & hegen.

Besuch des Heimspiels VfL Stade Basketball

17.02.2019

Am 17.02. trat die von unserer Praxis betreute I. Herren des VfL Stade im Heimspiel gegen die 2. Mannschaft von ALBA Berlin an. Wir haben das Spiel mit dem Praxisteam besucht und hatten viel Spaß. Das junge "Farming Team" von ALBA Berlin hielt lange dagegen. Erst im letzten Viertel konnte sich die Stader Qualität durchsetzen. Wir kommen wieder!

Die Rückkehr der "alten Erkrankungen"

11.02.2019

Auch wir in der Gemeinschaftspraxis Am Gutspark sehen ein gehäuftes Auftreten von sog. alten Erkrankungen, insbes. der Krätze (Scabies). Diese Erkrankung tritt häufig in Gemeinschaftseinrichtungen (z.B. Pflegeheimen) aber auch außerhalb dieser auf. Laut Robert-Koch-Institut nehmen auch die Zahlen des harten Schankers (Syphilis, Lues) deutlich zu. Ebenso steigen wieder die Zahlen an Masernfällen in Deutschland, insbes. im Bereich Berlin, rasant an. In Amerika werden vermehrt Zahlen von Skorbut gemeldet, einer schweren Erkrankung die durch einen Vitamin C-Mangel hervorgerufen wird und eigentlich "als besiegt galt".

Die Ursachen des Wiederaufflammens sind vielfältig. Im Falle der Masern sind eindeutig Impfverweigerer die Hauptursache, die durch ihr unverantwortungsvollen Handeln nicht nur ihr sondern auch andere Leben (insbes. von noch nicht geimpften Kleinstkindern) aufs Spiel setzen.
Beim Skorbut sind es sicherlich die schlechte Ernährung (fast food, soft drinks). Im Falle der Syphilis wird u.a. ein geändertes Sexualverhalten junger Menschen angenommen. So ist z.B. die gefürchtete HIV-Infektion mittlerweile einfacher und über einen langen Zeitraum oft erfolgreich zu behandeln. Daraufhin sind die Zahlen an "safer-sex" zurückgegangen und somit können sich andere sexuell übertragbare Erkrankungen (Syphilis, Gonorrhoe, Clamydieninfektion) leichter übertragen.

Lehrpraxis des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE)

10.01.2019

Die Fort- und Weiterbildung von Medizinischen Fachangestellten, Studenten der Humanmedizin und von Ärzten ist uns ein wichtiges Anliegen. Aus diesem Grund bilden wir seit fast 25 Jahren durchgängig Medizinische Fachangestellte aus. Daneben haben wir für "fertige" Ärzte die volle Weiterbildungsermächtigung im Fach Allgemeinmedizin über 24 Monate. Besonders stolz sind wir aber auf unseren Titel "Akademische Lehrpraxis" des Instituts für Allgemeinmedizin der Universität Hamburg. In diesem Zusammenhang bilden wir immer wieder Studenten im Rahmen ihrer Praktika oder Famulaturen aus, was uns immer auch viel Spaß macht.

neues Ultraschallgerät der neuesten Generation

22.11.2018

Unser Bestreben ist es stets neben unserem medizinischen Wissen auch unsere Geräte immer auf dem neuesten Stand zu halten. Wir hatten uns daher vor einigen Wochen dazu entschlossen, ein neues Ultraschallgerät anzuschaffen und gleichzeitig unser 5-jahre altes (immer noch sehr gutes!) GE-Gerät zu behalten.

Die Wahl des neues Ultraschallgerätes fiel nach einigen Tests auf das Mindray "DC-60 Exp" was uns in insbesondere punkto Bildqualität und Bedienführung einfach überzeugte. Seit dem 19.11. ist es nun im Einsatz und wir sind einfach begeistert!

Einsatzgebiete des neuen Ultraschallgerätes sind neben der Darstellung der Bauchorgane (Sonographie des Abdomens), die Darstellung der Schilddrüse, der Gefäße (Diagnostik von Durchblutungsstörungen oder Thrombosen) und des Bewegungsapparates, wie z.B. Gelenke oder Muskeln.

Dieses Gerät verbessert somit nicht nur die Bilder der großen Gesundheitsuntersuchung plus mit einer verbesserten Darstellung der inneren Organs, auch die Versorgung unserer verletzten Sportler geht ganz neue Wege - kann unser neues Ultraschallbild doch zumindest bei oberflächlich liegenden Sportverletzungen (z.B. Sprunggelenk, Muskelverletzungen) oft eine MRT-Untersuchung ersetzen.

Krankenkassen-App "Vivy" schon gehackt

30.10.2018

Mit einem Riesenaufwand wurde auch in unserer Praxis die neue Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) umgesetzt. Die Telematik, die im Grund genommen die Digitalisierung des Patienten und seiner persönlichen Krankengeschichte darstellt, steht unmittelbar vor der Tür. Viele Kollegen haben schon die entsprechende Ausstattung. Wir als Praxis Am Gutspark warten zunächst noch einmal ab, da wir u.a. noch erhebliche Sicherheitsbedenken haben.
In diesem Zusammenhang erscheint interessant, dass heute bekannt wurde, dass die Vivy-App gehackt wurde. Diese App wird von 18 Krankenkassen betrieben und empfohlen und dient dem digitalen Austausch von Patientenberichten. Sie ist (laut Hersteller) "Deine persönliche Gesundheitsassistentin" und bietet "Sicherheit auf höchstem Niveau". Na, wenn das höchste Niveau so kurz nach der Markteinführung dieser App nicht ausreicht, sollten Sie als Patient entsprechende Lehren aus diesem Vorgang ziehen: Nutzen Sie diese App nicht! Und seien Sie bei vergleichbaren Angeboten ebenso kritisch! Informieren Sie sich auch, wer hinter solchen Gesundheits-Apps steckt und welche Interessen er verfolgt.
update (02.11.18): Vivy hat mittlerweile auf die entdeckten Sicherheitsrisiken reagiert und seine App angepasst. An unserer grundsätzlichen Einschätzung/Meinung ändert sich dadurch aber nichts.

Notfallsprechstunde

25.10.2018

Wir wollen den Punkt "Aktuelles" noch einmal dazu nutzen, Ihnen noch einmal mitzuteilen, dass die sogenannte freie Sprechstunde am Montag und Donnerstag den akuten Notfällen/Erkrankungen vorbehalten ist (akuter Rückenschmerz, akuter grippaler Infekt, etc.). In der freien Sprechstunde können wir aufgrund des starken Patientenaufkommens keine länger bestehenden Erkrankungen behandeln. Hierfür ist die Terminsprechstunde gedacht. Auch können wir uns in der freien Sprechstunde nicht um alle etwaiig bestehenden Angelegenheiten ("wo ich schon mal hier bin") kümmern. Für diese Anliegen vereinbaren Sie bitte unter 04163-82770 oder anmeldung@praxis-am-gutspark.de ebenso einen Termin in der Terminsprechstunde. Nur so können wir auch für die akuten Erkrankungen die Wartezeit am Montag und Donnerstag in einem vernünftigen Rahmen halten.

9. Fussballmedizinisches Symposium

08.09.2018

Thema des 9. fussballmedizinischen Symposiums des UKE-Athletikums im Volksparkstadion war der Erhalt der Spielfähigkeit von verletzten Sportlern: "stay and play".
Im Rahmen der von Ärzten verschiedener Fachrichtungen, Physiotherapeuten und Sportwissenschaftlern gehaltenen Vorträge wurde auch immer wieder auf die Bedeutung der Prävention hingewiesen, die auch in unserer tagtäglichen Praxis eine große Rolle spielt.
Zusammenfassend seinen hier einige für den Breitsport relevante Informationen dargestellt:
- Das Erlernen und Ausüben unterschiedlicher Sportarten im Kindes- und Jugendalter trainiert ein breites motorisches Gedächnis und schützt auch im weiteren Sportlerleben vor Verletzungen. Es ist somit eher ungünstig, wenn insbesondere Heranwachsende nur eine Sportart ausüben.
- Längere Trainingspausen, z.B. in den Sommerferien, sind nicht nur im Hinblick auf die Kondition, sondern auch zum Schutz der Sehnen nach Möglichkeit zu vermeiden. Es sollte somit auch während längerer Pausen ein kleines, alternatives Trainingsprogramm durchgeführt werden.
- Barfußlaufen (zu Hause oder zum Abschluß des Trainings) ist empfehlenswert.
- Im leistungsorientierten Breitensport sollte auch die Ernährung beachtet werden. Dieses gilt z.B. für das Vitamin D. Ein Traktor benötigt z.B. einen anderen Kraftstoff als ein Rennwagen.
- Muskuläre Dysbalancen der Rumpf- und Oberschenkelmuskulatur sind häufig Vorstufen von Sprung- und Kniegelenksverletzungen. Auch aus diesem Grund ist es sinnvoll, durch Dehnübungen einerseits und gezielten Muskelaufbau andererseits diesen Dysbalancen entgegenzuwirken.
- Häufig ist die vordere Oberschenkelmuskulatur kräftiger als die hintere, so dass hier ein gezieltes Training nach Anleitung ( z.B. Bridging, Nordic Hamstrings) präventiv wirksam sein kann.
- Das glücklicherweise beliebte "Rollen" mit der Black Roll sollte genau wie intensives Dehnen nie direkt vor dem Spiel/Training, sonder immer danach erfolgen.

Praxissommerausflug Kletterpark Sahlenburg

24.08.2018

Das Ziel unseres diesjährigen Sommerausfluges war der Kletterpark in Cuxhaven-Sahlenburg. Dieser Kletterpark liegt direkt am Strand von Sahlenburg und ist schon allein durch seine Lage einmalig. Nach einer Einführung ging es dann für 3 Stunden "in die Bäume". Verschiedene Kurse standen zur Verfügung, wobei unser aller Liebling der "Cuxslide" mit seinen langen Rutschen und dem anschließenden Sprung ins Leere war. Abgerundet wurde dieser tolle Ausflug von einem leckeren Essen direkt am Kletterpark. Den Flammlachs können wir nur empfehlen! Wir möchten uns hier noch einmal ausdrücklich bei Frau Thamm und Herrn Hülß für den tollen Tag bedanken!

DFB-Pokal SV Drochtersen/Assel gegen FC Bayern München 0:1

18.08.2018

Das Erstrundenmatch im DFB-Pokal zwischen Drochtersen/Assel und Bayern München war ein Kracher! Die Bayern kamen mit ihrer ersten Elf und hatten 90 Minuten ihre liebe Mühe gegen die tapfer kämpfenden DA-Jungs ihr Spiel aufzuziehen. Erst kurz vor Schluß gelang der eher glückliche Siegtreffer durch Lewandowski. D/A hatte seine größte Chance in der ersten Halbzeit. Die Stimmung im Stadion war wirklich klasse. Es war ein toller Nachmittag, der nach dem Spiel mit einer leckeren Currywurst ausklang.

Sportmedizinische Untersuchung für AOK-Versicherte

15.07.2018

DIe AOK empfiehlt Hobbysportlern oder Untrainierten, die wieder mit dem Sport beginnen wollen, eine sportärztliche Untersuchung. Dieser Empfehlung können wir uns als Sportärzte nur anschließen.
Falls Sie bei der AOK versichert sind und sich sportärztlich untersuchen lassen wollen, so vereinbaren Sie doch einen Termin bei Dr. Rathje. Zu diesem Termin wird dann besprochen, welchen sinnvollen Umfang die sportmedizinische Untersuchung haben sollte. Die eigentliche Untersuchung findet dann an zwei Terminen statt.
Falls Sie nicht bei der AOK versichert sind, sollten Sie Kontakt zu Ihrer Krankenkasse aufnehmen. Eventuell haben die ja ein vergleichbares Angebot. Falls nicht, kann der Hinweis, was die AOK bezahlt dann aber eventuell auch zu einer vergleichbaren Kostenerstattung führen. Solche Zusagen zur Kostenerstattung sollten Sie sich immer schriftlich geben lassen.
Uns ist wichtig noch zu erwähnen, dass wir mit dieser Empfehlung in keinster Weise die AOK vor andere Krankenkassen stellen wollen. Leider ist es ein ziemlicher "Dschungel" geworden, was die einzelnen Krankenkassen abseits des gesetzlich vorgeschriebenen Leistungskataloges individuell noch anbieten bzw. bezahlen. Es kann nicht schaden, sich diesbezüglich sowieso einmal mit Ihrer Krankenkasse zusammenzusetzen.
Nähere Informationen zu dem AOK-Programm finden Sie hier.

Fussball WM in Russland

14.06.2018

Auch wenn wir die zunehmende Kommerzialisierung im Fussball kritisch sehen und es schade finden, dass "König Fussball" viele andere interessante Sportarten insbesondere medial verdrängt, freuen wir uns doch auf die WM in Russland und werden mit Spannung viele Begegnungen verfolgen.

DS-GVO die Zweite

28.05.2018

Datenschutz ist wichtig (Hier finden Sie unsere Datenschutzerklärung). Das war auch in der Vergangenheit vor der Einführung der DS-GVO schon so - gab es doch schon vor der DS-GVO diverse Datenschutzrichtlinien.

Für Sie als Patient geht die Umsetzung der DS-GVO in unserer Praxis leider mit zwei Einschränkungen einher:

1. Eine Kommunikation über email ist weitestgehend nicht mehr möglich. Das betrifft leider auch die von uns durchgeführte verschlüsselte Übermittlung von Befunden als pdf (z.B. Laborbefunde). Hier bleibt nur die persönliche Abholung oder die Faxübermittlung möglich.

2. Das Anfordern von Facharzt- oder Krankenhausbefunden wird deutlich mehr Zeit in Anspruch nehmen, da es ungleich aufwendiger wird. Wir werden das nicht mehr im gewohnten Umfang bewältigen können. Daher werden Sie als Patient zukünftig fehlende Bericht selbst besorgen müssen. Am besten lassen Sie sich bei einem Facharztbesuch den Arztbericht gleich nachrichtlich an Sie selbst versenden.

Ein Jahr Gemeinschaftspraxis Am Gutspark 9

02.05.2018

Seit nunmehr einem Jahr sind wir in den neuen Praxisräumlichkeiten und wir sind weiterhin begeistert von der neuen Praxis. Ein großes Dankeschön hier noch einmal an alle beteiligten Handwerksbetriebe insbesondere dem Unternehmen Wolf & Pape, welches für Entwurf, Bauleitung und Maurerarbeiten zuständig war.

Laborreform zum 01.04.2018

21.04.2018

Zum 01.04.2018 wurde von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) und dem Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen die Laborreform verabschiedet. Diese hat den zentralen Zweck die Mengenausuferung bei den Laborabrechnungen einzudämmen.
Auch wir in der Praxis Am Gutspark führen deutlich zu viele Laborbestimmungen durch. Das ist u.a. aber der Tatsache geschuldet, dass es der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen für vollkommen ausreichend hält, bei einer Gesundheitsuntersuchung lediglich 3 Werte und zwar den Blutzucker, das Gesamtcholesterin und den Urin zu untersuchen und wir das für unzureichend halten. Wir haben selbstverständlich zu einer Gesundheitsuntersuchung auch Laboranalysen der Schilddrüse, der Leber oder des Blutbildes durchgeführt (Laborwerte die Sie in Eigenleistung insgesamt 42 Euro kosten würden). Auch schätzen wir z.B. die CRP-Bestimmung in unserer Praxis (point of care Analyse) um u.a. die Verordnung von Antibiotika zu reduzieren. Alle diese Werte fließen jedoch in das Laborbudget ein und da wir dieses zwangsläufig überschreiten, wird uns Quartal für Quartal ein vierstelliger Eurobetrag vom Honorar abgezogen. Dieses haben wir bislang toleriert, da wir primär die medizinische Notwendigkeit sehen, müssen nun aber schauen, wie die Laborreform sich auf unser Vorgehen auswirken wird. Es kann durchaus sein, dass in Zukunft die Bestimmung einiger Laborwerte nicht mehr zu Lasten der gesetzlichen Krankenkassen möglich sein wird. Wir halten Sie diesbezüglich auf dem Laufenden.

Neue Datenschutzrichtlinie, die Gesundheitskarte

05.04.2018

Ende Mai greift eine neue Datenschutzrichtlinie, die neue Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Hier werden im Grunde genommen kleine Betriebe wie eine Arztpraxis oder ein Handwerksbetrieb mit global agierenden Unternehmen wie Facebook und Instagram datenschutzrechtlich gleichgestellt bzw. den gleichen Regeln unterworfen. Dass das problematisch ist, liegt nahe.
Wir erfüllen glücklicherweise schon heute viele Kriterien, so dass wir nur wenige Änderungen in den Praxisabläufen vornehmen müssen.
Deutlich erschwert wird aber u.a. die Befundübermittlung per email, so dass wir diesen Service leider zukünftig nicht mehr anbieten können.
Ferner wird 2018 mit erheblichem logistischen und finanziellem Aufwand die Gesundheitskarte eingeführt. Grundlage hierfür ist das Telematikinfrastrukturgesetz. Auf der Gesundheitskarte werden dann alle wichtigen Patienteninformationen abgespeichert. Wir sehen schon die Vorteile dieser Karte, wie z.B. den elektronischen Impfausweis. Wir sehen aber leider auch große Sicherheitsrisiken. Was uns die Vergangenheit doch gelehrt hat ist, dass es kein System gibt, was nicht irgendwo eine Schwachstelle hat und geknackt werden kann. Falls dieses dann das "System Gesundheitskarte" betreffen sollte, wäre das der "Datenschutz-Super-GAU" für jeden einzelnen Patienten und würde unsere Anstrengungen zur Erfüllung der neuen Datenschutz-Grundverordnung ad adsurdum führen. Wir betrachten die neue Datenschutzrichtlinie und insbesondere die Einführung der Gesundheitskarte daher sehr kritisch, sind aber leider vom Gesetzgeber gezwungen, diese zu verwenden.

Ultraschallkurs Bewegungsapparat München

25.02.2018

Frau Rathje und Dr. Rathje waren am Wochenende 23.02. bis 25.02. auf dem DEGUM-zertifizierten Ultraschallkurs des Bewegungsapparates. Hier konnten Sie ihre Kenntnisse noch einmal vertiefen.
Gerade in der Sportmedizin, aber auch in der Orthopädie hat der Ultraschall einen herausragenden Stellenwert. Er ist schnell verfügbar und man kann (im Gegensatz zum MRT) auch Funktionsuntersuchungen durchführen. Mit modernen Ultraschallgeräten, wie unserem Gerät Logiq 6 Pro von GE, hat man für oberflächlich liegende Strukturen ein annährend so hohes Auflösungsvermögen wie mit herkömmlichen MRT-Geräten.
Im Vergleich zur Röntgenuntersuchung, die im wesentlichen nur eine Beurteilung knöcherner Strukturen zulässt, erlaubt der Ultraschall die Darstellung von wichtigen Weichteilstrukturen, wie den Bändern, Sehnen, Muskeln oder Gelenkkapseln. Zudem kommt der Ultraschall ohne potentiell schädliche Röntgenstrahlen aus.

Ärztebewertungsportale

12.02.2018

Auch wenn unsere Praxis auf den geläufigen Ärztebewertungsportalen wie Jameda, Sanego, Docfinder und dergleichen sehr gut abschneidet, wollen wir doch einen kritischen Blick auf diese Seiten werfen.

Grundsätzlich ist es als Patient wichtig zu wissen, dass es auf allen Ärztebewertungsportalen einen "normalen" und einen "Premiumzugang" gibt. Letzterer ist mit 60-130 Euro pro Monat kostenpflichtig. Sie erkennen Premiumzugänge zum einen an einem persönlichen Arztfoto, einer Verlinkung zu einer evtl. bestehenden Praxishomepage sowie an der Durchschnittsnote. Ärzte mit Premiumzugang sind im Schnitt besser bewertet als Ärzte mit normalem, kostenfreien, Zugang (Note 1.2 vs Note 1.7, Analyse der Zeit). Das liegt am ehesten daran, dass Ärzte mit Premiumzugang ihre durchaus vorhandenen negativen Bewertungen leichter löschen können. Ärztebewertungsportale wollen Ihre zahlenden Ärzte natürlich nicht mit veröffentlichten negativen Bewertungen verprellen. Insofern sind die Arztbewertungen solcher Ärztebewertungsportale bei weitem nicht repräsentativ.

Nicht zu unterschätzen ist auch die Verzerrung des Gesamtbildes durch gekaufte Bewertungen, wie sie im Internet angeboten werden, wie z.B. bei
bewertungs-fabrik.com. 3 "professionelle" Jamedabewertungen kosten dort z.B. 209 Euro.

Die Ärzte der Gemeinschaftspraxis Am Gutspark haben bei keinem Ärztebewertungsportal einen zahlungspflichtigen Zugang und werden auch in Zukunft keinen Premiumzugang erwerben.

Rückenschmerzen

24.01.2018

Rückenschmerzen sind ein Volksleiden. Im Schnitt hat ein erwachsener Bundesbürger pro Jahr 1-2 Episoden von Rückenschmerzen, die im weit überwiegenden Anteil (>90%) unspezifisch sind und unkompliziert (sprich selbstlimitierend) verlaufen.

Der unspezifische Rückenschmerz hat fast immer eine muskuläre Ursache auch wenn sich in der Bildgebung oft auch degenerative Veränderungen ("Verschleißerscheinungen") finden. Es zeigt sich beim muskulären Rückenschmerz neben einer Fehlhaltung der Wirbelsäule oft ein muskulärer Hartspann oder umschriebene druckschmerzhafte Myogelosen.

Die Basistherapie des muskulären Rückenschmerzes stellt die Bewegung dar. Hier reichen oft schon 2x tägliche Spaziergänge. Daneben kommen in der Praxis andere Maßnahmen, wie die z.B. Mikrowellentherapie, das Kinesiotaping, die Neuraltherapie oder die (Ohr-)Akupunktur zu Anwendung.

Mit gutem Erfolg setzen wir seit einigen Wochen auch unser Stoßwellentherapiegerät zu zusätzlichen Behandlung dieser muskulär bedingten Rückenschmerzen ein. Oft reichen 1-2 Sitzungen um den Schmerz entscheidend zu lindern.



Screening auf Bauchaortenaneurysma

ab 01. Januar 2018

Zum 01.01.2018 wird das Ultraschallscreening für Männer älter als 65 Jahre zur Routineleistung der gesetzlichen Krankenkassen. Sie können hierfür gerne unter unserer Rufnummer 04163-82770 jetzt schon einen Termin vereinbaren. Diese Untersuchung wird von Dr. Rathje durchgeführt und dauert nur wenige Minuten.

Sollten Sie in den letzten 2 Jahren bei uns eine große Gesundheitsuntersuchung durchgeführt haben, so benötigen Sie diese Untersuchung aktuell nicht, da das Screening auf das Vorliegen eines Aussackung der Körperhauptschlagader (Bauchaortenaneursyma) schon immer Bestandteil der Gesundheitsuntersuchung plus war.

Wir wünschen Ihnen eine schöne Weihnachtszeit

Dezember 2018

Das Praxisteam wünscht Ihnen eine schöne Weihnachtszeit und ein gesundes Neues Jahr 2018.

Besuch des sportmedizinischen Symposiums des LANS Medicum in Hamburg

02. Dezember 2017

Das 2. sportmedizinische Symposium fand im Kaispeicher Altona unter der Leitung von Dr. Catala-Lehnen statt. Es war eine sehr gelungene Veranstaltung, die uns wieder eine Menge neue Impulse gegeben hat (auf dem Bild von rechts: Kai Fehske, Mannschaftsarzt des Basketballbundesligisten S. Oliver Würzburg, Andrea und Ole Rathje)

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